Kinkological Bodywork

Als Sexological Bodyworker mit großer eigener Spielfreude und breitgefächerter Expertise mit den diversesten Spielpraktiken, liegt es nahe, ein somatisches Konzept und einen methodischen Ansatz zu entwickeln, der Spiel und somatisches Forschen miteinander vereint. 
 
Kinkological Bodywork gibt dir einen Rahmen, der sicher ist und in dem du dich ausprobieren kannst. Es darf Spaß machen und zu deinem Lustgewinn beitragen. Auch kannst du für dich herausfinden, was dich anmacht, insbesondere wenn dies eher nicht unter das Label “gewöhnlich” fällt. Hier kannst du Fantasien ausprobieren und Erfahrungen auf dem Spielfeld von Kink und BDSM machen. 
 
Wenn du schon einmal Sätze in dem Stil “Ich wollte schon immer einmal XYZ ausprobieren” gedacht hast, aber filtern wolltest, wem du davon erzählen würdest, dann ist Kinkological Bodywork wahrscheinlich ein gutes Angebot für dich. 
Deine Neugier ist deine größte Ressource. Ich kreiere und halte dir den Rahmen für deine Forschung. 
 
Damit ist Kinkological Bodywork auch perfekt für dich, wenn du BDSM-Newbie bist. Du weißt, dass die Kink-Welt viel für dich bereithält, aber vielleicht hast du gerade noch nicht so viele Spielpartner*innen mit deinen Interessen und ausreichender Vertrauensbasis. 
 
Oder du bist bereits erfahren, willst dir aber ein neues Feld erschließen und suchst einen erfahrenen Lab-Partner zum Forschen und Probieren. 
 
Anders als in der Kink-Szene ist Kinkological Bodywork ein Experimentierfeld nur für dich, da ich selbst keine eigenen erotischen Interessen, Fantasien oder Ziele mit einbringe. Das ist eine ganz andere Aushandlungsgrundlage für deinen Erfahrungsraum. So kannst du das Intensitätslevel sehr viel mehr  bestimmen. Das gilt sowohl auf dem physischen Level, z.B. welcher Schmerz gut für dich ist – und wie viel davon. Als auch auf dem energetischen, z.B. was dein aktuelles persönliches Genusslevel ist, um dich energetische Wellen reiten zu lassen. Oder auf welche Themen von Mindfuck und in welcher Tiefe du dich einlassen möchtest. All das und mehr hast du im Kinkological Bodywork selbst in der Hand und bist dadurch auch eingeladen, mit deinen persönlichen aktuellen Grenzen aktiv in Kontakt zu gehen.
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Ich bin 2015 über die Tantramassage in die Körperarbeit gekommen. Später habe ich in Berlin die Ausbildung zum Sexological Bodyworker genossen und begleite Menschen in ihrem Forschen und Wachsen in ihrer Sexualität. 
Ich liebe das Spiel und betreibe das mit einiger Ernsthaftigkeit. Am Kink reizen mich vor allem das erhöhte Energie- und Bewusstseinslevel und die zentrierenden und transformativen Qualitäten. Dies nutze ich auch in der Körperarbeit. 

Du suchst die Transformation? 

Wenn du in deinem Leben oder in deinen sexy/ kinky Erfahrungen an Themen gekommen bist, die du transformieren möchtest, bist du bei mir sehr willkommen. Ich arbeite grundsätzlich trauma-sensibel und durch den klar abgesteckten Rahmen und der geskripteten Szenen, lassen sich auch schwere Themen angehen. Im Kinkological Bodywork kannst du dich ganz im Vertrauen öffnen und auch vermeintliche Schatten anschauen. 
 
Auch biete ich dir eine achtsame Begleitung an, wenn du frühere Erlebnisse durch eine (partielle) Re-Inszenierung aufarbeiten möchtest. Ich bringe viel meiner wachen Intuition und Empathie in diese Art des transformativen Kinks ein. Sie erfordert ein hohes Maß an gegenseitigem Vertrauen. Möglicherweise ist dies nichts für ein erstes Treffen. Wenn alle Faktoren stimmen, birgt dieser Weg jedoch viel Potenzial, persönliche Themen tiefgreifend zu verändern. 
 
 

Verbinde dich mit deinem Zentralen Erotischen Thema. 

Ich arbeite viel und gerne mit dem Konzept des Zentralen Erotischen Themas (engl. Core Erotic Theme). Viele Menschen erkennen oder spüren unterschwellig, dass die Momente und Fantasien, die sie am meisten erregen, irgendwie auch Macht-Themen sind – in den unterschiedlichsten Ausformungen. Dies zu erkennen und zu verstehen kann helfen, toxische Beziehungsmuster zu transformieren, die eigene Sexualität selbstbestimmter zu leben und die eigenen erotischen Trigger und Fantasien besser zu verstehen.
Kinkological Bodywork kann dich dabei unterstützen, dein Zentralen Erotisches Thema zu formulieren und über bewusste Inszenierungen sein erotisches Erregungspotential zu überprüfen oder einfach zu genießen. 
 
 

Consent Training

Der Begriff Consent, also die aktive und bewusste Zustimmung oder Ablehnung von zwischenmenschlichen Handlungen, begegnet dir in der Kinkwelt sicher an jeder Ecke. Trotzdem bleibt es für viele Menschen extrem schwierig, eine gute, selbstbestimmte Zustimmungskultur umzusetzen. Es bleibt oft theoretisch und in der Praxis durchblicken wir die Service-Dynamiken nicht mehr (z.B. für wen eine Handlung gerade passiert) oder können gar nicht sagen, was noch im Rahmen ist und was schon nicht mehr. Das liegt zum großen Teil auch daran, dass wir nicht gut Nein sagen können. Aber auch daran, dass wir nicht gelernt haben, enthusiastisch Ja zu sagen. Oder an beidem. Ich arbeite hier vielleicht mit Tools der Consent-Aktivistin Betty Martin oder auch nicht. Jedenfalls können wir mit Kinkological Bodywork auf spielerische Art und Weise mehr Verständnis dafür erlangen, was Consent ist und was nicht, unsere eigenen Grenzen austesten, unser enthusiastisches Ja zelebrieren und vieles mehr. 

Nachdem du mich kontaktiert hast, werden wir als Erstes ein telefonisches Vorgespräch führen. Hier kann ich auf deine spezifischen Fragen zu Kinkological Bodywork eingehen und wir können gemeinsam ein paar Ideen entwickeln, wie wir deine Wünsche und Interessen umsetzen können.
Das ist komplett unverbindlich und wenn das für dich passt, klären wir als Nächstes die ganzen äußeren Modalitäten, wie Zeitfenster und Raum, etwaige Tools/ Toys, die wir brauchen, Schritte der Vorbereitung etc.

Wenn wir uns dann treffen, beginnen wir die Session zunächst erneut mit einem Gespräch, in dem wir uns weiter deinem Vorhaben annähern.

Dann eröffnen wir den Erfahrungsraum. In dieser Phase gibt es zwei mögliche Settings, das “Lab” oder die “Scene.” Je nach Thema haben wir uns im Vorhinein für das eine oder das andere Szenario entschieden.
Ein “Lab” ist das Labor, indem du per Selbstversuch zu erweiterten Erkenntnissen gelangst. Es ist der Raum für primär physisch-somatisches Forschen.
Die “Scene” ist eine mehr oder minder konkret durchgeskriptete Inszenierung mit klarer Rollenverteilung. Wie diese Szene aussieht, ist extrem individuell und unterliegt oft ihrer eigenen Dynamik. Geskriptete Scenes nutze ich methodisch für alles was mentale, emotionale, psychische, identifikatorische etc. Themen angeht. Auch Re-Inszenierungen von Situationen aus der eigenen Biografie fallen hierunter.

Wichtiger Teil der Kinkological Bodywork ist, wie bei jedem anderen somatischen Ansatz, das Nachgespräch. In diesem De-Briefing widmen wir uns den Learnings aus deinen Erlebnissen.

Eine Session kann je nach Forschungsthema für sich alleine stehen oder Teil einer Begleitung bestehend aus mehreren aufeinander aufbauenden Sessions sein.

Für wen ist Kinkological Bodywork? 

Kinkological Bodywork ist eigentlich für alle Menschen, die glauben oder bereits erkannt haben, dass dem Spektrum von BDSM und Kink ein Potenzial zur eigenen Entwicklung innewohnt. Egal ob Absolute Beginner oder erfahrene*r Kinkster*in, für alle kann Kinkological Bodywork eine Bereicherung sein. 
 
 

Was ist deine Consent Policy? Wie gewährleistest du Sicherheit? 

Unter den verschiedenen Konzepten von Consent, sprich der Zustimmungsfindung und -einhaltung, nutze ich im Kinkological Bodywork “Safe, Sane and Consensual”. Wichtig ist mir dabei das Element “sane”, also gesund und bei klarem Verstand, wobei ich mir herausnehme, für mich intuitiv zu bewerten, ob sich ein Forschungswunsch in diesem Rahmen bewegt. Mir ist wichtig, Kinkological Bodywork als somatische Körperarbeit von psychotherapeutischer Tätigkeit abzugrenzen. Auch soll es nicht genutzt werden, um fraglich pathologische Muster zu reproduzieren oder zu kompensieren. 
Auch ist mir eine Abmachung wichtig, dass der Gebrauch von bewusstseinsverändernden Substanzen ausgeschlossen ist. 
 
Sicherheit ist die Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Körperarbeit. Ich bringe erweitertes medizinisches Wissen und einige Jahre Kink-Erfahrung mit in Kinkological Bodywork ein, wodurch ich grundsätzlich Risiken und Nebenwirkungen gut einschätzen kann. Weiterhin stelle ich Sicherheit darüber her, dass verbaler Kontakt in der Session durchgehend möglich sein wird. Das heißt jegliches Experimentieren, bei dem jemand in den Kommunikationsmöglichkeiten eingeschränkt ist (z.B. durch Knebel oder Gesichtsmasken) ist zumindest im ersten Treffen gänzlich ausgeschlossen und würde ich nur unter sehr eng definierten Voraussetzungen in Erwägung ziehen. Ich arbeite immer mit einem Safe Word oder dem bekannten Ampelsystem. Darüber hinaus nutze ich oft Skalen für die Bewertung von Intensität oder Schmerz. 
 

Machst du ernsthaft jeden Sch… mit? 

Grundsätzlich bin ich für Vieles offen, Sicherheit ist hier das Dogma. Dadurch, dass ich u.a. eine medizinisch orientierte Ausbildung genossen habe, kann ich viele Praktiken in sicherer Form anbieten. Siehe auch die Frage zu Consent.
Du kannst darauf vertrauen, dass ich meine vergleichsweise wenigenen Soft und Hard Limits im Vorgespräch transparent mache, sollten deine Vorstellungen solche berühren. 

 

Ich würde gerne mit einem/einer Partner*in diesen Erfahrungsraum erkunden. Ist das möglich?

Ja, klar. Bitte gib dies einfach in deiner ersten Anfrage mit an. Wir besprechen dann Einzelheiten dazu am Telefon. 
 

Kann ich auch online Sessions bei dir buchen? 

Jein! 
Im Sexological Bodywork werden Online-Sessions viel in der Prozessbegleitung eingesetzt. Da es im Kinkological Bodywork oft konkret um die Intensität von Erfahrungen geht, ist der Mehrwert von Online Sessions in meinen Augen etwas limitiert. Dennoch sind Coaching-Sessions mit starkem Themenbezug zu BDSM möglich. 
 

Kann ich dich auch einfach buchen, um Spaß zu haben?

Im Kinkological Bodywork habe ich den Fokus eindeutig auf Lernen, Wachsen und Transformieren. Aber das heißt nicht, dass es keinen Spaß macht 😉
Wenn du etwas Konkretes im Kopf hast und unsicher bist, ob es wirklich passt, schreibe mir gerne mal. Wir können dann gemeinsam schauen, ob es in diesen Kontext passt oder ob es bessere Angebote für dich gibt. 

Was soll’s denn kosten?

Wir werden im Vorab-Gespräch eine Vereinbarung treffen, die sich danach richtet, was du machen möchtest. V.a. hängt es an der Dauer der Session. Partner*innen-Sessions sind in der Regel etwas preisintensiver.

Als Richtlinie nehme ich für pro Stunde Kinkological Bodywork eine Sliding Scale von 100 bis 130 Euro nach ehrlicher Selbsteinschätzung an. Für eine einfache Lab-Session solltest du aber bereits 2h einrechnen.

Hinzu kommen ggf. Mietkosten für den Raum, wenn es etwas größeres/ besonderes sein soll.

Falls du einen geeigneten eigenen Raum zur Verfügung stellen möchtest, berechne ich innerhalb des Berliner Innenstadtgebiets den Weg mit 10 Euro pauschal. Sonst nach tatsächlichen Fahrtkosten.

 

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